Oma Betty und die Saatbomben

Von Oma Betty gibt es mittlerweile schon  einige Geschichten, in dieser Episode bastelt Oma Betty Saatbomben mit ihrem Enkelkind. Es lohnt sich, das einmal nachzumachen, mir hat es jedenfalls viel Freude bereitet, mit Saatbomben zu schießen und dann später viele bunten Blumen vorzufinden. Die Bienen hat’s auch gefreut!

Oma Betty und die Saatbomben
Manchmal hat Oma so richtige coole Ideen. Gerade letzte Woche haben wir beide etwas Spannendes gemacht, Bomben gebaut, Saatbomben. Kennt ihr das?
Oma hatte im Gartenmarkt Sämereien für Wildblumen gekauft und Lehmpulver. Wir haben dann zu Hause Gartenerde mit dem Lehmpulver und den Blumensamen vermischt und ordentlich nass gemacht. Das war beinahe so, wie beim Plätzchen backen vor Weihnachten. Viele kleine Kugeln haben wir aus dem Erde-Ton-Samenteig geformt Das war eine ganz schöne Mantscherei, aber es hat Spaß gemacht.
Die Samenbomben haben wir dann auf der Fensterbank zwei Tage trocknen lassen, durch das Lehmpulver wurden sie ganz hart. Dann kam der spannendste Teil der Aktion, das Verteilen der Bomben im Garten. Überall hin haben wir sie geworfen, waren ja schließlich Bomben. Nun sind wir gespannt, wann wir die ersten Blumen entdecken werden. Oma hat gesagt, dass das etwas dauern wird. Geduld ist nicht so meine Stärke, aber was soll’s, warten wir halt ab.
Einige Kugeln habe ich mir gesichert und mit in die Schule genommen. Dort habe ich sie ebenfalls in die Beete geworfen. Heimlich, damit mich keiner dabei erwischt. Ich weiß nämlich gar nicht, ob man das darf. Egal, alle werden sich wundern, wenn dort demnächst überall Wildblumen blühen und die Bienen, die werden sich freuen. Das ist nämlich der Sinn der Sache. Manchmal kann Nützliches so viel Spaß machen, probiert es doch auch einmal aus.
Ich werde berichten, wann ich die erste Kornblume, Margerite, Kleeblüte oder Ringelblume im Garten entdeckt habe, versprochen!

© Regina Meier zu Verl

3 Kommentare zu “Oma Betty und die Saatbomben

  1. Guten Mittag, liebe Regina, nachdem ich von der Sonne, bis in die kleinste Zelle, durchwärmt wurde, bin ich wieder auf Betriebstemperatur geneigt zum Schreiben. Ich meine, daß die Idee ursprünglich von recht jungen Leuten in Städten ausging. Dort jede grüne Fläche mit solchen Kugeln zu begrünen und zu beblumen. Ich finde die Idee genial und freue mich wenn jetzt, die werten Omas und Opas mit ihren Enkeln, solch neue Kulturtechniken in ihr Handwerkskoffer mit aufnehmen. Eine wunderbare Form von grüner Bereicherung, jetzt auch abseits des Tatortes „Großstadt“. Herzlich grüßt dich, Elli

    Gefällt 2 Personen

    • Danke, liebe Elli, für deinen lieben Kommentar. Stimmt, in den Städten fing es an mit den Saatkugeln und wir haben die Idee aufgegriffen. Wir haben das im letzten Jahr erstmalig gemacht und es war eine große Freude, das Matschen mit der Erde und den Samen, dann das „Auswerfen“ und letztendlich das Ergebnis. In diesem Jahr wollen wir das noch etwas ausweiten, also mehr Bomben und weitere Wege, ich freu mich drauf, habe schon alles im Haus zum Herstellen!
      Herzliche Grüße
      Regina

      Gefällt 1 Person

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