Sommerfrische (juniverse)

Sommerfrische

Im Sommer reisen wir aufs Land
oder ans Meer mit weißem Strand,
verlassen die Stadt, ihr stetes Treiben
und lassen die Arbeit einfach bleiben.
Wir ernähren uns von Salaten,
frischen Gurken und Tomaten,
wir schlemmen Eis, sehr gern mit Sahne
und schreiben dick Urlaub auf unsere Fahne.
Nach ein paar Wochen sind wir es leid,
wir fahren nach Haus – es hat uns gefreut.

© Regina Meier zu Verl

 

Hühnergott (#juniverse)

Hühnergott

Am Lederbande trägt Annette
einen Stein mit Loch als Kette.
Sie fand ihn einst am großen Meer,
darüber freute sie sich sehr.

Doch neulich, in der Straßenbahn,
sah eine Frau sie komisch an,
die starrte auf den Stein und lachte,
was Anette wütend machte.

„Was soll das?“, fragte sie unsicher
und erntete erneut Gekicher.
„Beten Sie in einer Not
zu Ihrem hübschen Hühnergott?“

Sie zeigte auf Annettes Kette,
eigentlich war sie `ne Nette.
„Früher hängte man solche Steine
im Hühnerhof an eine Leine,

er sollte das Federvieh bewachen,
deshalb musste ich so lachen.
Doch, wer weiß, vielleicht kann`s nützen,
auch Sie im Leben zu beschützen.“

Gibt`s `ne Moral für die Geschicht?
Nö, eigentlich nicht!

© Regina Meier zu Verl

 

 

Hundstage

Hundstage

Verschmilzt voller Wonne
das Licht der Sonne
mit dem Feuer des Sirius,
die Menschheit schwitzen muss.
Glaubt mir, oder glaubt mir nicht,
das ist so wahr, wie dies Gedicht.
Woher ich das weiß, ist nun die Frage?
Hab die Erklärung für „Hundstage“
aus dem Brockhaus gerissen.
So sammelt man Wissen.

© Regina Meier zu Verl

Mein Beitrag zum Aufruf meines Blogfreundes David Silbenton