Dieser Herbst

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Dieser Herbst

Wenn ich diesen Herbst anschaue,
der mit Sonne uns verwöhnt,
blicke ich ins Himmelbaue,
das mir meinen Tag verschönt.

Ich genieße Sommerluft,
nicht feuchter Blätter Herbstesduft,
denn der Regen bleibt noch fern.
Der Garten hat das nicht so gern.

Doch ich will mich nicht beklagen,
dank‘ den wunderbaren Tagen,
mag nicht schimpfen oder grübeln,
niemand wird mir das verübeln.

Das Wetter kommt wie‘s kommen will
und ich genieße das nun still.

© Regina Meier zu Verl

So ein Wetter

So ein Wetter

So ein Wetter
Ein Wettergedicht

Ich genieße noch fröhlich das Sonnenlicht
und denk: Eine Jacke, die brauche ich nicht!
Da saust ein Windzug rund ums Haus,
der zieht mir fast die Bluse aus.
Am Himmel ziehn dunkle Wolken herauf,
die machen sofort ihre Schleusen auf.
Es regnet, ruck zuck bin ich völlig durchnässt
ein dumpfes Grollen gibt mir noch den Rest.
Ein tosendes, tobendes Herbstgewitter
macht mir so sehr Angst, dass ich schon zitter
und kalt ist es auch noch, oh weh, oh weh,
komm ich heil nach Haus, dann gibt‘s heißen Tee.

© Regina Meier zu Verl

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Bildquelle PublicDomainPictures/pixabay

Der Maler

Hey, du dicke Kürbiswolke,
scheinst mir ziemlich ausgeblichen,
hat der Herbst dich nicht gestrichen?

Sicher hat er dich vergessen,
sein Rot und Gelb malt er auf Blätter
und trotzt dabei dem nassen Wetter.

Doch Hilfe naht vom Firmament,
die Sonne schickt uns ein paar Strahlen,
die Kürbiswolken schön bemalen.

In Rot getaucht ist nun der Himmel,
Gelb und Orange versöhnen mich,
ach Herbst, du weißt: Ich liebe Dich.

© Regina Meier zu Verl

Nachtgedicht eines Kindes

Nachtgedicht eines Kindes

Herbst, du weißt, ich bin ein Kind,
sage bitte deinem Wind
er soll doch nicht so heftig pusten.
Mich friert und ich muss auch schon husten.

Ansonsten bist du supertoll,
ich stopfe meine Taschen voll
mit Eicheln, Nüssen und Bucheckern,
drum will ich weiter gar nicht meckern.

Herbst, ich mag dich, glaub es mir,
schau mal, draußen vor der Tür
steht ein Kürbis gelb und rund,
der leuchtet dir zur Abendstund.

Kastanien sammeln macht mir Spaß
und werden mal die Füße nass,
dann laufe ich ganz schnell nach Haus
und zieh die nassen Socken aus.

Nur dein Wind, der ärgert mich.
Buntes Laub trägt er mit sich
und er pfeift und heult und tobt.
Herbst, ich hab dich doch gelobt.

Sei so gut, erzähl dem Wind,
von einem lieben Menschenkind,
das gern das Laub behalten will,
vielleicht ist er dann endlich still.

Ich schlafe jetzt, Herbst, gute Nacht.
Das Licht hab ich schon ausgemacht.

© Regina Meier zu Verl

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Sonnenküsschen

Sonnenküsschen

Sonnenküsschen

Als ich aus dem Fenster schau,
sehe ich des Himmels Blau,
lasse meine Arbeit liegen,
gönne mir jetzt das Vergnügen,
eine Pause einzulegen
und mich draußen zu bewegen.
Kühl ist es, doch wunderschön,
atme beim Spazierengehn
ein die wunderbare Luft
und genieße Herbstzeitduft.
Direkt in die Manteltasche
wandern, wenn ich nicht gleich nasche,
Bucheckern und Haselnüsschen.
Sonnenstrahlen geben Küsschen,
wärmen zärtlich mein Gesicht.
Ich widme ihnen mein Gedicht.

© Regina Meier zu Verl

Zauberhafte Herbstzeit

Zauberhafte HerbstzeitZauberhafte Herbstzeit

Blätter fallen, Blätter schweben
auf ein Bett aus Moos gemacht
gebündelt scheint das Licht soeben
beleuchtet buntes Herbstlaub sacht.

Heimlich legt der Nebel Decken
auf die Felder und die Weiden
er verbirgt die Gartenhecken
die vom Laube sich entkleiden.

Es umarmen Efeuranken
Bäume und das tu auch ich
scheuche fort trübe Gedanken
werde froh, erinnere mich.

Deine Farben machen trunken
deine Früchte nähren mich
bin in Dankbarkeit versunken
Herbstzeit, ja, ich liebe dich.

© Regina Meier zu Verl

Herbstfarbenpracht