Viel Glück für das Endspiel

Viel Glück für das Endspiel

Ich bin ja gar kein Fußballfan,
das dachte ich mir, aber wenn
die Jungs das Land repräsentieren,
dann sollten sie auch nicht verlieren
nur weil ich sie nicht unterstütze.
Drum trage ich jetzt meine Mütze
und Fähnchen klemm ich an den Wagen,
will so zu ihrem Sieg beitragen.

Gründlich bereite ich mich vor
und freu mich auf das erste Tor.
Es dauert nun gar nicht mehr lange,
es wird schon klappen, keine Bange.
Jungs, seid ihr auch aufgeregt,
der Gegner wird schon „weggefegt“.

Ich schreib euch heut dieses Gedicht,
denn Fußballspielen kann ich nicht.
Würd ich euch praktisch unterstützen,
dann würde euch das gar nichts nützen.
Im Kühlschrank steht die Flasche Sekt,
die nach dem Sieg erst richtig schmeckt.
Ich wünsch euch alles Glück der Welt
und dass das Siegestor bald fällt.

© Regina Meier zu Verl

Das Gedicht habe ich im Juli 2014 geschrieben – Deutschland wurde zum 4. Mal Weltmeister – am Gedicht hat es sicher nicht gelegen, oder vielleicht doch ein bisschen?

Papa im Fußballfieber

Papa im Fußballfieber

Papa hat heut keine Zeit,
macht sich fürs Fußballspiel bereit,
nicht, dass er dieses selber spiele,
er gibt nur Tipps und davon viele.

„Nimm doch endlich Schweini rein!
Da ein Foul, das kann nicht sein!
Rote Karte Schieri, zieh!
So gewinnen die das nie!“

Papas Puls ist schnell auf Hundert,
während Mama sich noch wundert,
dass sein Bier schon wieder leer,
da muss schnell ein neues her.

„Das gibt hundert Pro Elfmeter,
gib ihn Müller, guck, da steht er
schon bereit, der Ball muss rein –
daneben, nein, das kann nicht sein!“

Halbzeit, oh wie gut das tut,
Papa ist schon ganz kaputt.
„Jetzt muss es laufen, nach der Pause,
sonst fahren wir verfrüht nach Hause!
Mensch, nun zeigt mal, was ihr könnt,
ich hätt den Sieg euch so gegönnt!
Tor! Ich sags ja, ihr seid Klasse,
das gibt ein Pünktchen in die Kasse,
Jungs, jetzt macht nur weiter so!
Endlich ein Tor, wie bin ich froh!“

Papas Nerven liegen blank,
doch dann am Ende, Gott sei Dank,
hat seine Mannschaft es geschafft,
weil Papa seine ganze Kraft
für seine Jungs hat eingesetzt,
mit Feuereifer, unverletzt.
Stolz ist er, ich ebenso,
geht’s Papa gut, bin ich auch froh!

© Regina Meier zu Verl

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