Unbedingt den ganzen Text lesen …

Ich möchte das auch gern hier teilen, weil es jeden von uns Bloggern treffen könnte …

Annuschkas Northern Star

Ich gebe das sehr gern hier weiter. Denn im vergangenen Jahr hatte ich auch Probleme, allerdings ein wenig anders gelagert.
Da ging es um einen Blogger, der auf seiner Seite puren Hass durch die Gegend kübelt und bei mir munter kommentierte.

Braucht kein Mensch!

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Rosenmuster gesucht…

Vielleicht finden wir gemeinsam die Bettwäsche, das wäre doch toll! Ich teile aus diesem Grund den Beitrag hier bei mir!
Schaut mal nach in euren Wäscheschränken, bitte!

WorTüfteleien

Hallo liebe BlogFolgeFreundeVorbeiflannierer(♀⚥⚧♂⚪)
(Links=WorTüfteleienLinks)

Ihr lieben da draußen seit gefragt 😉 Miss ist auf der Suche nach diesem Bettwächenmuster:

Zur Geschichte:

Das Mutttier hat einst die Bettwäsche bekommen, sie wollte sie so gerne haben, weil sie an ihre Mutti erinnerte und nun da ihr Vati auch friedlich eingeschlafen ist, sucht Miss die Bettwäsche noch mehr…

Vielleicht habt ihr sie ja im Schrank und benutzt sie gar nicht mehr 😉

Wieso ist sie denn auch weg, fragt ihr euch vielleicht?

Das Mutttier gab einst die Bettwäsche in die Wäscherei, das machte man wohl früher so, und dann kamen nur noch die Kissen zurück 😟 .

Miss hätte ihr so gern auch die Decken geben wollen, so das die Mutti sich darin einmummeln kann. Klar es wäre nicht das gleiche, aber sie wäre ja dann irgendwie von Miss, dann hätte sie Kopfkissen und Decken in Liebe, zum einhüllen ❤

Es gab das…

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Pfirsichliebe

Pfirsichliebe

Wie schön du bist, zart deine Farben,
wie Samt die Haut, ganz ohne Narben.
Möcht‘ berühren dich und fühlen,
meine heißen Wangen kühlen.
Mag dich sehr, will mich an dir laben,
als ich dich sah, musst ich dich haben.
Doch eines muss ich noch erwähnen,
berühre ich dich mit den Zähnen,
dann graust es mich und tut mir weh,
drum reicht es mir, wenn ich dich seh‘
oder ich müsste dich dann quälen
und deine schöne Haut abschälen.

So sieht’s aus!

© Regina Meier zu Verl

Ein weiteres Gedicht aus der wachsenden Kategorie „So sieht’s aus“ findet ihr hier

Dahliengedicht

Freundschaft

Mein Kaktus auf der Fensterbank
Schaut traurig aus, ist er wohl krank?
Fehlt ihm Gesellschaft oder Dünger,
na ja, er wird ja auch nicht jünger.
Zog bei mir ein vor vielen Jahren,
als wir noch jung und knackig waren.
Bei mir knackts nun in den Gelenken,
du Kaktus musst daran nicht denken.
Doch eines haben wir gemeinsam,
oft fühlen wir uns schrecklich einsam.
Irgendwann, ich muss es dir sagen,
wird unser letztes Stündlein schlagen
ich geh dann ein in die Geschicht‘
als die, die mit dem Kaktus spricht!

© Regina Meier zu Verl

Zeichnung Regina Meier zu Verl

Christoph ist eine Fortsetzung dazu eingefallen, danke Christoph
Ich, der Kaktus auf der Fensterbank,
zwar bin ich alt, jedoch nicht krank.
Was denkt Regina von mir bloß,
Die Sonne fehlt, die ich genoss.
Ein wenig Sonne, und viel Licht
mehr brauch‘ ich als der Kaktus nicht.

Etwas verrückt

Heute morgen bin ich mit einem Limerick wach geworden. Gestern hatte ich mich mit meinen Osterlimericks beschäftigt und noch zwei hinzugefügt, prompt habe ich dann noch einen dazu geträumt – einen was? Na, einen Osterhasen!

Schaut hier, wenn ihr mögt.

Verrückt ist aber gar nicht, dass ich eine Strophe geträumt habe, das passiert mir öfter und deshalb finde ich das gar nicht mehr ungewöhnlich. Heute habe ich noch eine passende Rahmenhandlung dazu geträumt. Das war so:

Man hat mich gebeten, an einem Poetry Slam teilzunehmen mit den Limericks. Ich bin ja nicht schüchtern und habe gleich zugesagt. Natürlich musste ich mich darauf vorbereiten und das habe ich auch ausgiebig getan. Ich möchte euch das an einem Beispiel verdeutlichen. Hier also eine Strophe, die ich mit den entsprechenden Anmerkungen versehen habe.

Der Osterhase auf Sylt,  (begeistertes Gesicht machen, weil Sylt so schön ist)
der hatte sich mächtig verkühlt. (Mundwinkel vor Mitleid hängen lassen)
Ihm lief die Nase, (Taschentuch umständlich herauskramen)
der arme Hase, (weinerliche Stimme nutzen)
wie schlecht hat er sich wohl gefühlt? (Das Publikum anschauen und Mitleid erwarten)

Wisst Ihr, wie ich’s meine? Ein bisschen verrückt bin ich eben doch!

Osterhäsin

Ordnung im Tulpenbeet

Ordnung im Tulpenbeet


„Schöner wäre es noch, wenn die Tulpen nicht wie die Soldaten nebeneinander ständen“, sagte Marlene Huber zu ihrem Mann. Eigentlich hatte sie sich über die prächtigen Tulpen gefreut, die da in einer Reihe standen, weil ihr Mann sie so gesetzt hatte.
„Alles muss seine Ordnung haben!“, sagte Robert voller Überzeugung. Dabei setzte er seine Oberlehrerstimme ein.
Marlene seufzte. Ordnung war ihr nicht wichtig. Sie mochte es nicht, wenn sich alles im Leben der Ordnung unterordnete. Schon gar nicht in der Natur und schon dreimal nicht in ihrem Garten.
„Findest du nicht, dass sie etwas langweilig aussehen?“, fragte sie vorsichtig.
„Nein, das finde ich nicht, absolut nicht!“ Robert ging ein paar Schritte weiter und nahm das nächste Beet in Augenschein.
„Das hier“, sagte er, „scheint eines von deinen Werken zu sein!“
„Ja, hübsch, nicht?“ Ein Lächeln überzog Marlenes Gesicht, als sie vor dem bunten Frühlingsblumenbeet in die Knie ging und verzückt an den Blütenkelchen schnupperte.
„Für jede Nase, jede Biene, jeden Schmetterling ist hier etwas dabei. Blümchen und Kräuter, rote, gelbe, lilafarbene, blaue. Einfach schön.“
„Ja, schön, aber unzweckmäßig. Ich möchte dich aber nicht kritisieren. Wir haben genügend Platz im Garten und jeder darf sein Beet nach seiner Façon gestalten, nicht wahr?“ Robert seufzte. Marlene grinste. ‚Wie ein kleiner Junge‘, dachte sie.
„Zweckmäßig! Was ist schon zweckmäßig, vor allem in der Natur“, meinte sie leichthin. „Oder hast du schon einmal eine Ordnung im Wald gesehen, auf Wiesen, Feldern?“
„Ja. Auf Feldern unbedingt. Da muss Ordnung herrschen. Schließlich geht es dort um etwas Wichtiges: Unsere Nahrung!“
„Ich gebe dir recht, aber ein bisschen muss ich doch widersprechen“, setzte Marlene an, wurde aber sofort unterbrochen.
„Das ist nicht logisch, meine Liebe. Gibst du mir recht oder nicht? Ein bisschen geht nicht, entweder oder!“, schimpfte Robert.
Marlene spürte, wie so etwas wie Wut in ihrem Magen zu kribbeln beginnt. Robert konnte ganz schön pedantisch sein und das passte so gar nicht zu ihr. War er schon immer so gewesen? Sie konnte sich nicht erinnern … ein bisschen machte ihr diese Entdeckung auch Angst.
„Ich wollte gerade sagen, dass unsere Nahrung wichtig ist, so wie du sagst, aber Blumen sind Seelennahrung und eben auch wichtig. Aber es macht mir gerade keinen Spaß, mit dir zu streiten!“ Marlene wendete sich ab und ging zum Haus zurück. Sie ärgerte sich. Aber traurig war sie auch. Sie wollten doch den Tag genießen. In letzter Zeit hatten sie dafür so wenig Muße gefunden, und nun das. Sollten sie die kostbare freie Zeit mit schlechter Laune und Unstimmigkeiten verbringen?
„Nun warte doch, Marlene. Ich habe es doch gar nicht so gemeint“, rief Robert ihr nach. Marlene tat, als habe sie seine Worte nicht gehört. Ein Blick auf die Küchenuhr sagte ihr, dass nun Zeit für den Fünfuhrtee war. Darauf konnte und mochte sie niemals verzichten, er gehörte einfach zu ihrem Tag, immer! Marlene schluckte und versuchte das Kribbeln in ihrem Hals zu unterdrücken, aber es ging nicht. Sie lachte laut los, laut und immer lauter. So lange, bis Robert in der Küche angelangt war und sie fragend anschaute.
„Was ist?“, fragte er.
„Ach Schatz, wir haben beide so unsere Macken, stimmts?“, sagte Marlene und sah ihren Robert nun wieder liebevoller an.
„Ein bisschen muss ich dir da widersprechen“, sagte Robert und dann lachte er auch los.

© Regina Meier zu Verl

„Fünf Uhr Tee bei Marlene und Robert“ Photo by Mareefe on Pexels.com

Blumengedichte und Geschichten

Vor einem Jahr habe ich das Gedicht von den klugen Narzissen geschrieben. Ich weiß noch, dass ich zu dem Zeitpunkt den Entschluss gefasst hatte, auch andere Blumen zu bedichten. Mit den Dahlien hatte ich das schon gemacht und auch die Tulpen bekamen ihre eigene Geschichte. Dann war da noch die Magnolie, die als Tulpenbaum verehrt wurde … bestimmt sind es noch viele mehr. Ich werde sie hier mal zusammentragen und ergänzen. Ganz frisch ist auch noch die Geschichte, in der sich die Narzissen mit einem besonderen Hasen unterhalten. Fast hätte ich die Krokusse vergessen, sie plaudern hier mit einem Luftballon. Von einem Versteckspiel mit Tulpenzwiebeln handelt dieses kleine Gedicht: Versteckspiel Weiter geht es mit einem Gedicht für den Kaktus.

 

wird fortgesetzt …

Der besondere Hase (Reizwortgeschichte)

Wärme, Duft, aufatmen, glücklich, leuchten
Das waren die Wörter, die in der Geschichte verarbeitet werden mussten.
Bitte lest auch bei meinen Kolleginnen:
Martina
Lore


Der besondere Hase


Eine Woche lang hatte es mildes und frühlingshaftes Wetter gegeben und nun dieser jähe Rückfall. Beinahe fühlte es sich wieder wie Winter an, fehlte noch, dass es schneite. Wo war nur die Wärme geblieben? Traurig hoppelte ein Häschen durch die nasse Wiese.
„Arme Narzissen!“, bedauerte er die hübschen gelben Blumen, die dort standen.
„Euch ist ja sicher noch viel kälter als mir. Ich habe wenigstens ein dickes Fell, aber ihr müsst zittern.“
„Ach was!“ Eine der Narzissen lachte hell auf und antwortete: „Wir sind doch sonnengelb und tragen die Wärme praktisch in uns. Schau nur, wie wir leuchten!“
Der Hase schaute und schnupperte und dann nickte er. „Stimmt, ihr leuchtet wunderbar und euer Duft ist einmalig. Nach Frühling riecht ihr und nach … Sonnenschein, ja, genau, nach Sonnenschein!“
„Oh, vielen Dank. Solche Komplimente machen uns glücklich!“, sagte die Narzisse, die scheinbar das Sprechen für alle übernommen hatte.
„Oh, sehr gern“, antwortete das Häschen. „Ich mache gern hübsche Blumen glücklich!“
„Und Eier, nicht wahr?“ fragte die Blume.
„Eier? Wieso das denn?“ Der kleine Hase war ratlos. Was hatte er denn mit Eiern zu tun?
„Na, du ziehst ihnen doch hübsche Kleider an, ist es nicht so?“ Plötzlich kicherten alle Narzissen, silberhell klang das. Der Hase fand das wunderschön.
„Ich bin doch kein Schneider, ihr Hübschen!“, lachte der Hase.
„Dann bist du vielleicht ein Maler?“, meinten die Narzissen und jetzt sprachen sie alle durcheinander.
„Oder ein Frisör?“ – „Oder gar ein Künstler?“
Der Hase lachte und lachte, er konnte sich gar nicht beruhigen. Er war doch nur ein einfacher Hase, was sonst? Oder?
„Ich bin nur ein einfacher Hase!“, sagte er deshalb ein wenig zögerlich, weil es ihm eigentlich gerade so gut gefiel, etwas Besonderes zu sein oder zu können.
„Im letzten Jahr war hier einer von deiner Sorte, der viele bunte, wunderhübsche Eier zwischen uns versteckt hat. Das war lustig und auch das hat uns glücklich gemacht. Man kann sagen: Hasen machen uns glücklich. Die einen verstecken bunte Eier und du machst uns liebevolle Komplimente!“, sagte die Narzisse, die schon ganz zu Anfang das Wort übernommen hatte.
Mit einem Mal mischte sich eine fremde Stimme ein. Es war die alte Eiche, die ganz in der Nähe stand.
„Ihr kleinen Dummies!“, sagte sie freundlich. „Habt ihr denn noch nie etwas vom Osterhasen gehört?“
Der kleine Hase schüttelte heftig den Kopf, so dass seine Ohren hin und her flogen und auch die Narzissen schüttelten ihre Glockenblüten. Ein silberhelles Klingeln ertönte, das war so wunderschön, dass alle, die auf dem Weg vorbeigingen stehen blieben.
„Guck mal!“, rief ein Kind. „Der Osterhase in der Narzissenwiese!“
Der kleine Hase atmete auf. „Ach, dann bin ich wohl ein Osterhase, gut, dass ich das endlich weiß!“, rief er den Narzissen zu, drehte ihnen sein Stummelschwänzchen zu und sauste davon wie der Blitz. Schließlich hatte er nun jede Menge zu tun, nicht wahr?

© Regina Meier zu Verl