Lebensdrabble 16 „Papa lässt die Leute tanzen“

Papa lässt die Leute tanzen

Mein Vater machte an den Wochenenden Tanzmusik. Damit besserte er das Familieneinkommen auf. Es hieß aber für uns, dass wir am Samstag und am Sonntag leise spielen mussten, weil Papa den versäumten Schlaf nachholen musste. Früher gingen Hochzeiten noch über den ganzen Tag, dann spielte meine Mutter nachmittags ein paar Stunden Klavier zur Unterhaltung und am Abend kam dann Papa mit seiner „Kapelle“ zur Ablösung. Waren sie mal beide unterwegs, passte Tante Strothmann auf uns auf. Sie war für uns Kinder wie eine dritte Oma. Die beiden anderen Omas wohnten in Bielefeld und konnten nicht mal eben auf uns achten.

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