Lebensdrabble 12 „Die ersten Schuljahre“

Die ersten Schuljahre

Die evangelische Minderheit im katholischen Dorf spielte eine bedeutende Rolle, als wir Kinder waren. So haben wir nie einen Kindergarten besuchen dürfen, weil es sich bei dem einzigen in der Nähe um eine kirchliche, katholische Institution handelte. Da wir nicht wussten, was da passierte, haben wir auch nichts vermisst. Die kleine Schule für uns „Andersgläubige“ hat uns entschädigt, denn wir hatten dort die besten Lehrer überhaupt. Ich wage das zu behaupten, weil ich in meinem nun schon recht langen Leben niemals bessere getroffen habe. Die vier herrlichen Jahre in der Grundschule, damals sagte man noch Volksschule, haben mich nachhaltig geprägt.

100 Wörter

Ein Kommentar zu „Lebensdrabble 12 „Die ersten Schuljahre“

  1. Katholisch, Evangelisch. Das sollte eigentlich kein Problem sein. Leider war es aber so und ist es auch heute noch.
    Zum Glück aber sind die jungen Menschen heute freier und selbstbewusster.
    Meine Zeit in einer evangelisch geprägten Dorfgemeinschaft war eigentlich problemlos. Auch an die ersten vier Schuljahre erinnere ich mich gerne. Der Umzug in die Stadt und den weiteren Schulbesuch an einer „Katholischen Schule“ habe ich nicht als „Besser“ empfunden. Evangelisch oder Katholisch, das war und ist für mich unwichtig.
    Der Mensch ist wichtig. Problematisch wurde es erst nach dem Kennenlernen meiner Freundin und späteren Frau.
    Ja natürlich, Sie war evangelisch, aber das Beste, was ich hatte.
    Christoph

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