Heimweh

Wenn man wochen- oder gar monatelang auf See ist, dann kann es passieren, dass man sich sogar nach der Schwiegermutter sehnen kann. Dem Johnny geht es jedenfalls so!

Heimweh

Der Johnny sitzt auf seinem Kutter
und denkt an seine Schwiegermutter.
Nicht etwa, weil er sie so mochte,
nein, nur weil sie so herrlich kochte.
Bratkartoffeln, Fischfilet,
Johnny tut der Magen weh,
so lange schon gibt‘s Dosenfraß,
mal Erbspürree, mal Ananas.
Auch ist der Jever-Vorrat leer,
kein einzig’s Pilsken gibt es mehr.
Der Johnny seufzt auf seinem Kutter
Und sehnt sich nach der Schwiegermutter.
„Hier gibt es reichlich Fisch und Meer,
doch ich vermiss euch alle sehr!“
schreibt er und meint das wirklich ehrlich,
bekocht zu werden ist so herrlich.

© Regina Meier zu Verl

8 Kommentare zu „Heimweh

  1. Dein kleines Gedicht sagt mehr, wie dem Reim zunächst zu entnehmen ist
    „Heimweh, „Liebe“ geht durch den Magen, für ein bestimmtes Ziel nimmt man so manches hin
    Wertigkeit hat verschiedene Facetten
    Glücklich ist der der eine Heimat hat….
    In diesem Sinn wünsche ich ein sonniges WE
    Lg M Kuhl

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  2. Kommt der Johnny heim mit seinem Kutter,
    führt der erste Weg zur Schwiegermutter.
    Bekocht zu werden, einfach herrlich,
    Johnny ist ein lieber Kerl und ehrlich.
    Ist er wieder auf dem Kutter,
    träumt er nur vom Essen, bei der Schwiegermutter.

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