An mein Kind

An mein Kind

Wie gern
wäre ich jetzt bei dir,
bewachte deinen Schlaf
und hielte alle bösen Träume von dir fern.
Wie gern
legte ich jetzt die Hand auf deine Stirn,
nur ganz leicht,
damit du spüren könntest, dass ich für dich da bin.
Wie gern
fühlte ich jetzt deine Hand auf meiner Stirn,
sie würde mir den Schmerz nehmen,
der mich krank macht,
weil ich nicht bei dir sein kann.

© Regina Meier zu Verl

Dieses Gedicht ist vor vielen Jahren entstanden, es verliert seine Bedeutung aber niemals, denn selbst dann, wenn Kinder erwachsen sind, hat man noch immer das Gefühl, dass man sie beschützen möchte vor allem, was das Leben ihnen an Leid antun könnte. Die Sorgen verändern sich, aber sie sind da – immer.

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Verler See im Winter Bild von Regina Meier zu Verl

7 Kommentare zu „An mein Kind

  1. Ja, Frau Meier zu Verl, so ist das. Ich kann es bestätigen.
    Vier Söhne nenne ich mein, die immer genervt reagiert haben.
    Heute, wo sie eigene Familien haben kommt die Einsicht, dass die Versuche des Schützens
    nicht so falsch gewesen sein können, Besser spät, aber nie zu spät.

    Christoph

    Gefällt 1 Person

    1. Herzlichen Dank, lieber Christoph Beran,
      oh, vier Söhne haben Sie, das ist eine große Aufgabe. Meine Kinder sind 35 (Sohn) und 32 (Tochter) und manchmal möchte man sie noch beschützen, wenn das ginge, aber sie sind erwachsen und werden ihre Lebensaufgaben sicher meistern, das haben wir ja auch geschafft!
      Herzliche Grüße
      Regina

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